Über das Programm

„Profivereine machen Kita“ ist ein weiterer Baustein für die frühkindliche Bewegungsförderung. Wie auch bei „Profivereine machen Schule“ gilt es die Kinder dort abzuholen, wo sie anzutreffen sind: in den Kindergärten und Schulen dieser Stadt.

Bewegungstrainer*innen verbringen wöchentlich 8 Stunden in einer Kindertageseinrichtung, arbeiten zusammen im Tandem mit den Pädagoge*innen und erhöhen somit die Bewegungszeit der Kinder. Das Programm orientiert sich an dem Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege und erfolgt mit einer spielerischen, freud- und fantasievolle Umsetzung um die kognitiven, emotionalen, sozialen und sprachlichen Fähigkeiten zu fördern.

Die Ziele:

Abwechslungsreiche altersgerechte Bewegungs- und Erlebnisgeschichten begeistern Kinder und die Bewegungslust wird geweckt! Ein gutes Bewegungsangebot stärkt darüber hinaus die motorischen, personalen, sozialen und kognitiven Kompetenzen der Kinder.

Durch vielseitige Bewegungsspiele wird die Entwicklung der Kinder gefördert und ein wichtiger Beitrag zur Ausprägung von kindgerechten Normen und Werten geleistet.

Ein zentraler Teil des Programms ist die Heranführung der Vorschüler an den beginnenden Sportunterricht durch ein übergreifendes Bewegungsangebot gemeinsam mit Kindern der 1. Klassen der umliegenden Schulen.

Durch das Tandem-Prinzip sollen die pädagogischen Fachkräfte motiviert und qualifiziert werden, um eine Nachhaltigkeit des Programms zu garantieren.

  • Kinder erforschen durch Bewegung ihren Lebensraum und ihr soziales Umfeld.
  • Kinder erwerben durch Bewegung und Spiel motorische, personale, soziale und kognitive Kompetenzen.
  • Kinder erleben das Zusammenspiel von Körper und Psyche.
  • Kinder werden durch Bewegung in der Entwicklung der eigenen schöpferischen Kraft gestärkt.

Profivereine & Breitensportvereine:

Das Programm „Profivereine machen Schule“ zeigt eindrucksvoll, wie die Kooperation von Bildungsinstitutionen und Sportvereinen Kindern zugutekommen kann und gilt als Leuchtturmprojekt für Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen. Daher liegt die Weiterentwicklung der „Leuchtturmmarke“ mit „Profivereine machen Kita“ nahe.

Die Profivereine in Berlin bilden für dieses Vorhaben das optimale Fundament. Die gemeinsame „Initiative Berliner Proficlubs“ zeigt, dass die Vereine erfolgreich kooperieren und der gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Zusammen haben sie die größtmögliche Bekanntheit und Reichweite das Anliegen umzusetzen. Die professionellen Strukturen im Vereinsmanagement, Sportmarketing sowie der Personalauswahl und -fortbildung sind wesentliche Bestandteile des Erfolgs des Projektes.

Gleichzeitig wird das Projekt auch für die Berliner Breitensportvereine geöffnet um die Berliner Vereinsbasis zu stärken und weiterzuentwickeln.

Das Projekt profitiert somit von beruflich ausgebildeten und angestellten Trainerinnen und Trainern an den Kitaeinrichtungen, die das Bewegungsangebot nachhaltig qualitativ gestalten und den Kindern den Spaß am Sport vermitteln. Die lizensierten Trainerinnen und Trainer bilden dafür mit den Erzieher*innen ein optimales Team. Zudem soll der intensive Austausch auch zu Lerneffekten bei Erziehern*innen und Trainer*innen gleichermaßen führen.

Kinder- und Jugendschutz:

Kinder und Jugendliche bedürfen in jeder Gesellschaft eines besonderen Schutzes. Die Trainer*innen sind neben den Leitungspersonen, Erzieher*innen, Pädagoge*innen, Familien und Freunden wichtige Bezugspersonen für die Kinder. Alle teilnehmenden Vereine sind sich der Verantwortung bewusst, die mit dieser Aufgabe einhergeht.

Ausgehend vom Leitfaden „Kinderschutz im Berliner Sport“ verpflichten sich alle Profivereine folgende elementare Standards umzusetzen:

  • Alle Trainer*innen sind verpflichtet, ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen und dieses alle drei Jahre zu erneuern.
  • Jeder Verein benennt einen Kinderschutzbeauftragten.
  • Alle Trainer*innen nehmen jährlich an einer Fortbildung zum Thema Kinderschutz teil.

Alle sechs Profivereine und teilnehmenden Breitensportvereine sind zudem Unterzeichner der Erklärung des Kinderschutzes des Landessportbundes Berlin und der Sportjugend Berlin.

Die Trainer*innen, Mitarbeiter*innen, Organisatoren und Führungskräfte des Programms bekennen sich zu ihrer Verantwortung für die Ihnen anvertrauten Aufgaben. Sie tragen Sorge dafür, dass alle Maßnahmen zum Kinderschutz umgesetzt werden.